about a journey

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Day 17

Heute sind wir ziemlich verschlafen zum Frühstück und dann haben wir mal besprochen, wie wir unsere letzten Tage verbringen wollen. Von der ursprünglich vorgesehenen Fahrt nach Key West mussten wir leider absehen, weil heute Samstag ist und beinahe alles ausgebucht war. Deswegen beschlossen wir, stattdessen nach Everglades zu fahren und dort mit einem Airboat eine Rundfahrt durch die Sumpflandschaften von Florida zu machen. Auf einer fadengeraden Strecke, bei der sogar die Queens of the Stone Age schläfrig machten, fuhren wir zum Ziel. Dort verwies uns die schlechtgelaunte Dame am Empfang, dass wir uns bei Captain Bill melden sollen. So bespritzten wir unsere Haut mit Sonnencreme und Insektenverscheucher, was das Zeugs hielt. Beides sollte nur bedingt wirken. Während wir auf unseren Captain warteten, klärte uns ein Angestellter über die Alligatoren auf. Er verfügte gleich über ein Junges, dass in einem Aquarium ein zufriedenes Dasein fröhnte. Er erklärte uns auch, dass die Chancen gut stünden, dass es nicht zu einer Tasche, ein paar Schuhen oder einem Portemonnaie verarbeitet würde. Wir durften das kleine Ding auch halten. Natürlich hatten wir alle den Schiss in der Hose, aber wir wollten da im Hinterland doch zeigen, dass wir Manns genug sind, ein Alligatorenbaby (3 Jahre alt) in der Hand zu halten. Endlich tauchte Captain Bill auf und wir gingen an Bord. Er erklärte uns die Fauna der Everglades, zeigte uns die übergebliebenen Schienen, die vom einem Hurrikan im den 60ern zerstört worden war, und machte uns auf viele Tiere aufmerksam. Wir sahen Alligatoren, einen Waschbären, einen Pelikan und andere exotische Vögel, Krebse und zu guter Letzt natürlich auch genügend Mosquitos. Zerstochen aber glücklich gingen wir eine Stunde später wieder an Land, setzten uns ins Auto und während wir sprachen, tauchte Captain Bill auf und bat uns um eine Mitfahrgelegenheit. So bekamen wir auch Empfehlungen und Informationen über das 500-Seelen-Dörfchen. Nachdem wir Bill abgeladen hatten, checkten wir bei unserer Bleibe ein. Es stellte sich heraus, dass wir in einer Hütte nächtigen können, welche vom nahe liegenden Supermarkt / Kaffee / Bootsverleih verwaltet wird. Nach dem jeder seine sportlichen Aktivitäten verrichtet hatte, entschlossen wir uns, beim vom Captain empfohlenen Restaurant zu speisen. Der Hunger war gross, so dass wir ordentlich bestellten. Nebst frittierten Calamares als Vorspeise und Shrimps zum Salat, erhielten wir eine Auswahl von weiteren frittierten Meeresgerichten. Die Alligatoren (jep, es waren wirklich Alligatoren) schmeckten ausgezeichnet. Anschliessend fuhren wir völlig übersättigt zurück zu unserer Hütte, wo wir den Abend ausklingen liessen.

Day 16

Scheinbar schwerelos schienen wir heute in den Tag zu starten. Das Zusammenpacken der Koffer war in Lichtgeschwindigkeit erledigt und in derselben Geschwindigkeit machten wir uns, durch Creme-cheese, Toast und Bagles gestärkt, auf den Weg ins Kennedy Space Center. Durch die Speedlimits ein wenig eingebremst, machten wir einen kurzen Zwischenstopp am Strand, um uns von der brennenden Sonne abzukühlen. In Cape Canaveral angekommen wurden wir durch unseren erneuten Hunger an den erst besten Würstchenstand innerhalb des Kennedy Visitor Centers getrieben. Wie wir feststellen mussten, haben die Servier-Düsen die bestellten Hot-Dogs mit dem übriggebliebenen Space-Shuttle-Food verwechselt, denn sie schmeckten abscheulich. Wir waren erstaunt, wie gross das Space-Shuttle in Wirklichkeit ist. Das war aber auch das einzige was uns wirklich erstaunt hat. Wir mussten feststellen, dass die Amerikaner mehr Wert auf leichtbekömmliches Entertainment legen als auf Fakten, die uns eigentlich brennend interessiert hätten. Schlussendlich konnten wir doch noch einiges Spannendes mitnehmen. Als wir uns Richtung Auto begaben, kam es uns vor, als wäre die Sonne nur wenige Meter von der Erde entfernt, denn die Hitze war beinahe schon unerträglich. Um dieser Tatsache entgegenzuwirken fuhren wir der Küste entlang, um an einem Strand die gewünschte Abkühlung zu erhalten. Dies gelang dann auch, obwohl die ersten Wolken, die wir seit Washington nicht mehr gesehen hatten, auftauchten. Um die letzten 100 Meilen so schnell wie möglich hinter uns zu bringen, entschlossen wir uns die Interstate zu nehmen. Nach gefühlten 5 Kurven auf der ganzen Strecke verteilt erreichten wir West Palm Beach. Die zwei Pausen, die wir unterwegs einlegten, waren jeweils mit einem lokalen Platzregen verbunden, die sich dann wieder versteckten, sobald wir wieder zurück im Auto waren. Nach einem gemütlichen Abendessen im Hooters liefen wir die ca. 100 Meter zurück zum Hotel.
stay tuned… asd…

Day 15

Nachdem wir gestern Abend spät in Savannah GA angekommen waren, stand uns noch eine Besichtigung der Stadt bevor. Verschlafen nahmen wir in unserem La Quinta Hotel, einer sehr günstigen und empfehlenswerten Unterkunft, unser Frühstück ein. Danach suchte Axel noch kurz den Pool auf, während Stefan und Dominic einige Besorgungen bei Best Buy, dem amerikanischen Pendant zu Mediamarkt, machten. So gegen 10.30 Uhr fuhren wir Richtung Savannah, informierten uns im Visitors Center, was es zu sehen gibt und machten uns mal zu Fuss auf den Weg. Savannah ist eine sehr süsse, kleine Stadt. Leider konnten wir es nur bedingt geniessen, denn bereits nach wenigen Blocks trieb uns die Hitze in ein Café. Huggi hatte mit seinem schwarzen T-Shirt für diese Expedition zudem eine gute Wahl getroffen. Erfrischt wagten wir noch einen Anlauf und durch Axels koordinierte Schattennavigation schafften wir es noch einen Teil der Stadt zu sehen. Einige geschwitzte Liter später waren wir wieder im Auto, mit der Klimaanlage auf volle Pulle und jeder mit einer Flasche Wasser in der Hand. Von der Hitze und vom Marsch erschöpft verliessen wir Savannah in Richtung St. Augustine FL. Dort luden wir dann unsere Sachen ab und bestellten hungrig im McDonalds 8 McChicken und eine grosse Cola, was uns läppische 9.53 $ kostete und die Angestellte zu einem Schmunzeln veranlasste. Genährt begaben uns an den Strand und badeten im Wasser, das schon wie in den Tagen zuvor traumhaft warm war. Nach einer kurzen Dusche besuchten wir St. Augustine, eine sehr schöne alte Stadt, die wohl von den Spaniern gegründet worden war. Die Suche nach einer Bar erwies sich als erfolglos, da der Ort wohl eher etwas für Familien zu sein scheint. So gingen wir ins Hotel zurück, wo wir dann noch bei einem Bier die nächsten Tage besprachen.

Day 14

Nachdem wir ziemlich zeitig aufgestanden sind und uns langsam an das Tageslicht gewöhnt hatten – Axel sprang noch kurz in den Pool – genossen wir zum zweiten Mal ein richtig amerikanisches Frühstück und nahmen Abschied von dem Haus, in dem wir wärmstens empfangen worden waren und einige ruhige Stunden voller Gemütlichkeit verbracht hatten. Ein kleiner Zwischenstop bei der Mall von gestern war nötig, da Dominics Pulover noch den Sicherheitsmagneten dran hatte. Anschliessend fuhren wir auf Umwegen Richtung Charleston. Dabei wählten wir wieder einmal eine unbefestigte Strasse mitten durch den Wald. In Charleston angekommen, oder besser gesagt an der dortigen Mall angekommen, vebrachten wir einen Teil des Nachmittages damit, für Axel eine neue Gitarre zu kaufen. Das Prachstück ist eine schwarze Fender Jaguar und Axel versank anschliessend in eine Art Freudentaumel. Zudem erstand er noch ein gebrauchtes Whammy, ein Effektpedal.
Da sich der Abend langsam näherte versuchten wir noch das Stadtzentrum von Charleston zu erreichen. Die ersten zwei Versuche schlugen fehl. Beim ersten Mal landeten wir vor einem Flugzeugträger, wo wir uns bis auf Fotosichtweite durchkämpften, um festzustellen, dass unser Ford Escape keine Enterhaken bei sich hatte. Beim dritten Versuch erreichten wir das Städtchen, welches wir dann vom Auto aus bewunderten. Gegen 22.00 Uhr erreichten wir Savannah, zu spät um es noch zu erkunden. Morgen gibts mehr darüber!

Day 13

Mit dem guten Gefühl nichts ins Auto laden zu müssen, wachten wir heute morgen in unserem riesen Wohnmobil auf. Nach einem für amerikanische Verhältnisse guten Kaffee und einem ausgiebigen Frühstück, hatten Stefan und Dominic das Bedürfnis sich sportlich zu betätigen. Nach anstrengenden 15 Minuten joggen kehrten die beiden völlig erschöpft zurück. Kurz ausgeruht, begaben wir uns dann auf den Weg zur Mall. Dort angekommen blühte unsere, noch immer nicht gestillte, Einkaufslust erneut auf. Die Stunden in der Mall vergingen wie im Flug und durchkreuzte unseren anfänglichen Plan noch einen Abstecher nach Myrtle Beach zu machen. Wieder in Loris angekommen brauchten unsere überhitzten Körper eine Abkühlung und wir fanden uns wenige Minuten später im Pool wieder. Nach einigen Albereien mit der Wasserfesten Go Pro Kamera und allmählich knurrendem Magen verliessen wir den Pool um uns für ein Nachtessen fertig zu machen.
Ein Steak mit fried Shrimps und Fries hatten unseren Hunger mehr als gestillt und die angeregten Diskussionen nahmen ihren Lauf. Gegen 10 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zurück nach Loris wo wir bei einem Bud den Abend gemütlich ausklingen liessen.

Day 12

Auch heute war ganz klar, was als erstes zu tun war: wir mussten einen Drugstore aufsuchen, um uns gegen die Mücken zu wappnen, denn der ruhige Abend am Ufer hatte seinen Tribut gefordert. Stefan hat alleine am rechten Fuss zehn Mückenstiche. Neben dem Drugstore war ein Subway, wo wir unser Frühstücks-Combo einnahmen: ein Sandwich mit Käse, Ei und Speck. Man hätte den auch noch mit Salat, Tomaten, Chili etc. haben können. Dankend verzichteten wir auf das ganze Beigemüse. Wir nutzten die Gelegenheit, dass wir nicht mehr draussen in der Pampa waren und wieder über Empfang verfügten, um endlich Charlie anzurufen, einen Bekannten von Axel, der in Loris SC wohnt. Wenn dieser über die Kurzfristigkeit überrascht war, so liess er sich über Telefon zumindest nichts anmerken. Er freue sich, uns zu sehen. Danach begaben wir uns auf die Suche nach einem Strand. Harkers Island selbst, obwohl eine Insel, war nicht ganz aussen beim Ozean und verfügte deswegen nicht über den gewünschten Strand. In Atlantic Beach NC wurden wir dann fündig. Nach einem kurzen Bad im Ozean fuhren wir der Küste entlang weiter. Bei Jacksonville durften wir eine Militärbasis umfahren, was wir dieses Mal auch taten. Bei Surf City waren wir wieder an der Küste und wir nahmen erneut ein Bad. Nach einem kurzen Halt bei McDonalds fuhren wir weiter Richtung Loris. Dabei versuchten wir die Highways zu vermeiden und Querbeet zu fahren. Stefan fand auch eine gute Route auf der Karte und Axel kam endlich auf seine Kosten, als er auf einer Strasse fahren durfte, die halb aus Split, halb aus Sand war. Leider führte uns die Strasse irgendwann zu einem Gatter, so dass sich die Querbeetaktion als Umweg erwies. Deswegen mussten wir dann auf dem Highway durchrasen, um einigermassen rechtzeitig bei Charlie anzukommen. Hier wurden wir wärmstens empfangen, hatten ein wunderbares, gesundes Abendmahl, einen Pool zur Verfügung und eine wunderbare Unterkunft: ein Riesenwohnmobil. Wir verbrachten einen schönen Abend auf der Veranda von Charlie und Joannie, haben viel geredet und viel gelacht. Sie sind sehr gastfreundlich und sehr warme Menschen und sie boten uns an, eine weitere Nacht hier zu verbringen. Wir fühlen uns hier so wohl, dass wir dieses Angebot auch annahmen.
Huggi schaffte es dann noch den Panic-Button unseres Autos zu betätigen und so pfiff, hupte und heulte unser Auto mitten in der Nacht aus allen Löchern. Das ist unsere Art zu danken.

Day 11

Heute sind für unsere Verhältnisse früh aufgestanden, um zeitig auf die Fähre nach Ocracoke zu kommen. So mussten wir nicht lange warten. Die Überfahrt dauerte 30 Minuten. Danach fuhren wir den Highway hinunter, hielten irgendwo und gingen an den Strand. Strand, soweit das Auge reichte, das Wasser beinahe schon bei Whirlpool-Temperaturen. Nachdem wir inzwischen nicht mehr ganz so Käseweissen dazu tendierten, einen leicht rötlichen Farbton zu bekommen, beschlossen wir den Strand zu verlassen und Ocracoke zu erkunden. Das hatten wir dann innerhalb von 10 Minuten erledigt, denn wahnsinnig gross ist die Ortschaft nicht. So setzten wir uns auf die Veranda einer Eisdiele mit Internetzugang, suchten uns das nächste Hotel raus und schauten uns Landkarten an. Wir erkoren Harkers Island zu unserem nächsten Ziel. Der Versuch, das Hotel zu buchen, scheiterte daran, dass wir kein Netz für unser Handy hatten. Nachdem wir gute 90 Minuten dort verbracht hatten, verspürten wir doch noch einen gewissen Tatendrang. Wir merkten, dass es noch einen Leuchtturm gab, den wir uns noch nicht angeschaut hatten. Auch das war in 10 Minuten erledigt, denn wir durften zwar in den Leuchtturm rein, aber nicht hoch. Da entschieden wir uns, einkaufen zu gehen und zum Hafen zu fahren, wo wir einen Bagel mit viel Mayo und Schinken zu uns nahmen. Es schmeckte überraschend gut. Danach fuhren wir mit der Fähre nach Cedar Island, was nicht wahnsinnig spannend war, da wir schon mit einer gefahren waren und sich die Landschaft nicht gross veränderte. So verbrachten wir die Überfahrt in einem semikomatösen Zustand, mit einem Spiel, mit einem Buch. In Cedar Island angekommen, mussten wir als erstes eine Tankstelle aufsuchen. Das Tomtom führte uns dann an eine Stelle mitten im Wald und behauptete, wir hätten das Ziel erreicht. Ein fachmännischer Blick nach links und rechts reichte aus, um festzustellen, dass da ein Irrtum vorliegen musste. Glücklicherweise hatten wir noch ein wenig Benzin übrig und beim zweiten Anlauf klappte es dann doch noch. Danach fuhren wir zu Harkers Island. Als wir beim Motel ankamen, merkten wir gleich, dass wir bei der Wahl ein gutes Händchen bewiesen hatten. Das Büro war jedoch schon zu, das Handy ohne Netz. Glücklicherweise brauchte eine Dame auch noch etwas, weswegen kurze Zeit später der Inhaber, offensichtlich von irgendeiner BBQ-Party her, auftauchte, und uns ein Zimmer vermietete. Auch hier gab es nicht viel zu tun. Darum gingen wir kurz joggen, um unsere neuen Schuhe auszuprobieren. Dann wurde es Zeit, etwas zu essen zu organisieren. Der Inhaber hatte uns darauf aufmerksam gemacht, dass im Zimmer das Menü eines Delivery liegen hatten. Das wollten wir nutzen, aber als wir schlussendlich einen Ort gefunden hatten, wo das Telefon funktionierte, ging niemand ran. Mittlerweile ziemlich hungrig, setzten wir uns ins Auto und fuhren direkt zu dem Laden. Der war natürlich zu. Das einzige, was wir fanden war eine Tankstelle. Verzweifelt überlegten wir uns, was essen könnten und die Dame, die dort arbeitete, schlug uns dann die beste Variante vor: eine Lasagne in der Mikrowelle. Wir wendeten ein, dass wir nicht sicher seien, ob wir eine in unserem Motel hätten. Da sagte sie, das sei doch kein Problem und zeigte auf auf die Mikrowelle in der Tankstelle. Und so kam es dazu, dass wir an einer Tankstelle mitten im Nirgendwo eine Lasagne aus der Mikrowelle assen.

Day 10

Von Virginia Beach aus, fuhren wir ziemlich zeitig in Richtung Kitty Hawk. Die in den letzen Tagen gewonnene Erfahrung beim Kartenlesen, half uns ein gutes Stück abseits aller grossen Strassen, sprich Interstates und Highways, zu machen. Das letzte Stück stellte sich aber als eine Tortur heraus, da jeder Amerikaner nach Kitty Hawk zu wollen schien. Die nächsten zwei Stunden fuhren wir im Schritttempo. in Kitty Hawk angekommen, machten wir einen kurzen Abstecher ins Wasser. Der Spass hielt nicht lange an, da wir von der Küstenwache an Land beordet wurden. Glücklicherweise fiel es dem Küstenwächter auf, dass die drei käseweissen attraktiven Männer nicht unbedingt ortskundig sind, und schon gar nicht die rote Flagge mit “no swimming” bemerkt hatten. Nach einem angenehmen Gespräch, in dem er uns über die Risiken der Rip Currents, einer besonderen Strömungsart, aufklärte und uns noch einige Tipps zum Autofahen auf dem Strand gab (da wir einen SUV haben, kann sich Axel fast nicht mehr beherrschen), fuhren wir weiter in den Süden. Unterwegs hielten wir auf dem First Flight Airport an, wo die Gebrüder Wrights zum ersten Mal geflogen waren. Sie waren nicht mehr da und weil der Park kurz vor dem Schliessen war, machten wir noch einen Abstecher auf einige grosse Sanddünen. Danach fuhren wir zu unserem Motel, wo wir beim Aufgang des roten Mondes noch ein Bad im Ozean nahmen. Die Nacht verbrachten wir in Avon, um am nächsten Tag die Fähre nach Ocracoke zu nehmen.

Sprüche des Tages:
Stef: Eine Sandhexe ist ein Sandwich
Stef: Handschelle brucht me zum Abführe, also sind Handschelle Abführmittel.
Ps: Bilder folgen morgen.

Day 9

Durch ungewohnte Töne wurden wir heute Morgen geweckt. Um unsere Fitness nicht zu vernachlässigen und um richtig wach zu werden, entschieden wir uns dem nahe gelegenen Strand einen kurzen Besuch abzustatten! Nach einem kurzen Spaziergang setzten wir uns ins Auto und fuhren weiter Richtung Süden. Da die Interstates und Highways generell nicht so unser Ding sind, waren wir wie gewohnt auf kleineren Nebenstrassen unterwegs. Wir wurden durch wunderschöne Strandlandschaften und noch schönere Wälder für unsere Entdeckerlust belohnt. In Ocean City machten wir noch einen kurzen Halt, um uns im Meer zu erfrischen und uns an der Promenade die Beine zu vertreten. Danach fuhren wir weiter Richtung Virginia. Um dorthin zu gelangen, mussten wir über eine mautpflichtige Brücke, die geschlagene 12 $ kostete. Doch jeder Cent hat sich gelohnt. Wir bewunderten die amerikanische Ingenieurskunst und den Ausblick über das Meer, als wir gute 10 Minuten über mehrere lange Brücken und durch zwei Tunnels auf die andere Seite fuhren. In Virginia Beach angekommen machten wir uns auf Hotelsuche. Durch die hohen Preise dieser Gegend abgeschreckt fuhren wir weiter, ohne genau zu wissen was uns erwartete. Wir landeten dabei aus Versehen an einem Tor zu einer Marinebasis, wo wir versuchten zurückzufahren. Die Soldaten winkten uns jedoch zu sich und Axel, der hinter dem Steuer war, durfte den Pass vorzeigen und nachdem sie uns kurz befragt hatten, wohin die Reise gehe, lotsten sie uns sich zurück. Wir waren alle überrascht von der Freundlichkeit, die neben der Autorität mitschwang. Nachdem wir den gewünschten Strand erreicht hatten, merkten wir, dass es dort nur Häuser gab. Deswegen sahen wir uns gezwungen, über unsere langsame Internettelefonverbindung ein Zimmer im Motel 6 – eine Kette bei der wir schon mehrmals übernachtet hatten -weiter im Norden zu buchen und so fuhren wir gute 30 Minuten in die Richtung zurück, aus der wir gekommen waren. Das Motel war insgesamt, vom nicht ganz sauberen Bad mal abgesehen, eine eher positive Überraschung. Den Pool werden wir sicher noch morgen früh nützen!

Stay tuned… asd

Day 8

Nach einer Nacht im weissen Haus, welches nicht ganz so weiss war – die Tür liess sich erst nach einer fachmänischen Reperatur durch Stefan zuschliessen – fuhren wir in Richtung Dewey Beach. Unterwegs prüften wir die Möglichkeit abseits der Landstrassen zu fahren. Es gelang uns ziemlich gut, obwohl wir manchmal bis zu drei Mal nach Link abdrehten und es sich anfühlte, als ob wir im Kreis führen. Schlussendlich gelang es uns, am Nachmittag die Küste zu erreichen. Ursprünglich hatten wir geplant, bis zur südlichen Spitze der Halbinsel zu fahren. Ein Outletcenter machte uns jedoch einen Strich durch die Rechnung und als wir geshoppt hatten, hatten wir nicht mehr wirklich Lust dazu, weiterzufahren. So suchten wir dann ein Motel gleich beim Strand auf, das uns ein gutes Angebot unterbreitete. Jedoch hatten wir zu Beginn Bedenken, weil es nur mit “Regualar Beds” ausgestattet war. Nach einem kurzen Blick ins Zimmer, wurde uns aber klar das “Regualar” genug gross sind. Darauf stellten wir das Auto ab, zogen uns die Badehosen an und gingen zum Strand. Nachdem wir einen Snack eingenommen und Bier im Liquor Store gekauft hatten, setzten wir uns auf die Veranda, um den zur Abwechslung mal kühlen Abend zu geniessen.
PS: Die Fotos von gestern folgen noch!

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